Pressespiegel:
Moschee lud ein zum Fastenbrechen
GRONAU. Der Ramadan, der islamische Fastenmonat, neigt sich dem Ende zu: Am Donnerstag steht das Fest des Fastenbrechens, das Bayram- oder Zuckerfest, bevor, ein Familienfest, das mit seinem Geschenkbrauch an das christliche Weihnachtsfest erinnert. Ein kleines Fastenbrechen mit gemeinsamem Mahl findet aber auch nach Sonnenuntergang eines jeden Ramadan-Tages statt. Für 150 bis 300 Esser haben die Frauen der Moschee-Gemeinde am Refrather Weg jeden Tag gekocht. Vorgestern wurden Gäste von außerhalb der Gemeinde zum Fastenbrechen empfangen: "Einmal im Ramadan laden wir Vertreter von Politik, Kirche, Behörden und auch Nachbar zu Fastenbrechen ein", sagt Lokman Aksu (l.), Sprecher der Yeni-Camii-Moschee. "Das ist inzwischen Tradition bei uns." Unter anderem ließen sich die Vizebürgermeisterinnen Helene Hammelrath (SPD/3.v.l.) und Ingrid Koshofer (FDP/3.v.r.) Reissuppe und gefüllte Aubergine schmecken. Lokman Aksu verwies darauf, dass das Fasten zur Solidarität beitragen soll, etwa mit den Flutopfern in Pakistan. (gf/Foto: Daub)

