Pressemitteilung:
"Gute Arbeit – gerechter Lohn!"
Arbeitnehmerempfang des SPD-Unterbezirks Rheinisch-Bergischer Kreis

Gerhard Zorn, Vorsitzender des SPD-UB RheinBerg, Helene Hammelrath, Dr. Wolfgang Uellenberg-van Dawen, Bereichsleiter Politik und Planung bei ver.di, Christiane Clemen, stellvertretende Vorsitzende des SPD-UB RheinBerg

"3500 Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis beziehen trotz Arbeit ergänzende Leistungen aus Hartz IV", dies sei ein beschämender Zustand, so der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks, Gerhard Zorn, in seiner Eröffnungsrede.
"Diese immer offenkundiger werdende Gerechtigkeitslücke kann uns Sozialdemokraten und Gewerkschafter nicht gleichgültig lassen", erklärte Helene Hammelrath im Anschluss. "Die schwarz-gelbe Landesregierung hat Nordrhein-Westfalen zu einem Absteigerland gemacht. Deshalb ist es gut und richtig, dass das Wahlprogramm der NRWSPD eine klare Aussage hat: 'Erfolgreich, sozial, gerecht' – das ist das Zukunftskonzept für unser Land! Wir haben den Mut, Strukturen zu verändern, besonders in den Bereichen Bildung, Kommunalfinanzen und Arbeit – und es wird Zeit, dass diese verändert werden", gab sich die Landtagsabgeordnete kämpferisch.
Dr. Wolfgang Uellenberg-van Dawen erläuterte, was aus Gewerkschaftssicht unter "Guter Arbeit" zu verstehen ist: Flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn, Begrenzung der Leih- und Zeitarbeit, Sonn- und Feiertagsschutz, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Erhalt von Arbeitnehmerrechten und mehr Mitbestimmung im Öffentlichen Dienst.
"In all diesen Punkten liegen Gewerkschaften und Sozialdemokraten auf einer Linie, was wir auch auf den 1. Mai-Kundgebungen deutlich machen werden", kündigte Helene Hammelrath an. Sie setzte daher für einen Politikwechsel in Nordrhein-Westfalen auch auf den engen Schulterschluss mit den Gewerkschaften
Für den musikalischen Rahmen sorgten Carola und Klaus Wahlers mit ihrer Interpretation von Liedern aus der Geschichte der Arbeiterbewegung.

