Pressemitteilung:
Weltfrauentag auf Russisch
Hammelrath: "Es gibt noch viel zu tun für die Gleichleichstellung von Frau und Mann"



Bergisch Gladbach (…) Mehr als 80 Besucherinnen und Besucher, darunter die für Bergisch Gladbach und Rösrath zuständige Landtagsabgeordnete Helene Hammelrath (SPD), folgten der Einladung des SKV-Adler e.V., des Eissportvereins Spartak Köln sowie der Ortsgruppe der Russlanddeutschen, um gemeinsam den Weltfrauentag im Jugendzentrum CROSS in Bergisch Gladbach zu feiern.
"Wir müssen uns heute daran erinnern, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern noch nicht erreicht ist. Auf keiner Ebene, auch nicht in Deutschland", mahnte Helene Hammelrath in ihrem Grußwort. "Gerade in den schwarz-gelb geführten Bundesländern und im Bund hat die Frauenpolitik einen niedrigen Stellenwert. Wir in Nordrhein-Westfalen bekommen das deutlich zu spüren. Statt Brot und roter Rosen gibt es von der Regierung Rüttgers nur den Rotstift. Gelder für Frauenprojekte werden gestrichen und aktive Frauenförderung findet nicht statt."
Die SPD-Politikerin forderte in diesem Zusammenhang "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit", denn in gleichen Beschäftigungsverhältnissen verdienten Frauen im Schnitt 23 % weniger als Männer.
Des Weiteren seien Frauen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, was Führungspositionen anbelangt, noch immer unterrepräsentiert. Die Fraktion der SPD im Landtag gehe hier mit gutem Beispiel voran, immerhin liegt deren Frauenanteil bei 43 %. "Und nach den Landtagswahlen im Mai steht mit Hannelore Kraft eine Frau an der Spitze des bevölkerungsreichsten Bundeslandes", gibt sich Hammelrath zuversichtlich.
Für ihre vielen Aktivitäten und das besondere Engagement für Zuwanderer aus Osteuropa dankte Hammelrath den Veranstaltern. "Nur durch Integration kann die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Gleichstellung gelingen. Mit seinen integrativen Projekten geht der SKV Adler hier vorbildhaft voran."
Unterhalten wurden die Besucher durch ein umfangreiches Kulturprogramm. Neben Tanzvorführungen beeindruckten vor allem die beiden jungen Sängerinnen Marina Kern und Tatjana Lorej.
Über die Arbeit der deutsch-russischen Zuwanderervereine können sich Interessierte unter www.skv-adler.de und www.spartak-koeln.de informieren.


