Pressemitteilung:
"Eine neue Ganztagshauptschule im Rheinisch-Bergischen Kreis ist nicht genug"
Besuch in der Hauptschule Burscheid
Bergisch Gladbach / Burscheid (...) Bei einem Besuch der Friedrich-Goetze Hauptschule in Burscheid und im Gespräch mit der Schulleitung stellte die für Bergisch Gladbach und Rösrath zuständige SPD-Landtagsabgeordnete Helene Hammelrath klar, dass die Entscheidung der Landesregierung, lediglich einer Hauptschule im Rheinisch-Bergischen Kreis - der Hauptschule in Leichlingen - ein erweitertes Ganztagsangebot zu gewähren, sehr kritisch zu betrachten sei."Die Burscheider Hauptschule betreibt bereits seit vielen Jahren ein erfolgreiches Schülercafé im Rahmen der Maßnahme '13 plus', einem Programm, das die SPD-geführte Vorgängerregierung mit großem Erfolg für Grundschulen und weiterführende Schulen aufgelegt hatte", berichtet Hammelrath. Die Schülerinnen und Schüler erhalten hier Förderung, Berufsorientierung, sinnvolle und kreative Freizeitgestaltung sowie auch ein gemeinsames Mittagessen.
Der folgerichtige Weg, die Burscheider Schule nun - gemäß ihres überzeugenden Antrags - zur Ganztagshauptschule zu machen, sei von der CDU/FDP Landesregierung in diesem Jahr aber nicht entsprochen worden. Ebenso sei auch die Bergisch Gladbacher Hauptschule Ahornweg mit ihrem Antrag als künftige Ganztagshauptschule nicht zum Zuge gekommen, ärgert sich Hammelrath.
"Sowohl die Burscheider Hauptschule als auch die Bergisch Gladbacher Hauptschule haben eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern, die einer besonderen Förderung bedürfen und auch Migrantenkindern, die im Ganztagsbetrieb gut zu unterstützen sind", so die Sozialdemokratin.
Dass die beiden Schulen keinen Zuschlag erhielten, widerspreche ganz und gar der Ankündigung von NRW-Schulministerin Sommer (CDU), sich beim Aufbau der Ganztagshauptschulen auf die Stellen konzentrieren zu wollen, wo sie am dringendsten benötigt werden.
Hammelrath appelliert an die örtlichen Landtagsangeordneten von CDU und FDP, sich mit ihr gemeinsam dafür einzusetzen, dass die engagierten Hauptschulen im Kreis nicht weiterhin mit ihren Anträgen zur Ganztagshauptschule ignoriert werden und dass auch andere weiterführende Schulen den Ganztagsbetrieb einrichten können.
"Der Ausbau der bestehenden Angebote zu einer verbindlichen Bildungs- und Betreuungskette von der frühen Kindheit bis in die Jugendzeit muss endlich auch von der schwarz/gelben Landesregierung intensiv verfolgt werden", so die SPD-Politikerin.

