Pressemitteilung:
Kompetenz der Regionalstelle "Frau und Beruf" erhalten
Wichtiger Beitrag für Chancengleichheit von Frauen in Ausbildung und Beruf
Bergisch Gladbach / Düsseldorf (...) "Die SPD-Landtagsfraktion hat die schwarz-gelbe Landesregierung aufgefordert, die Kompetenzen und Strukturen der Regionalstellen "Frau und Beruf" in NRW zu erhalten und die dafür notwendige Landesförderung nicht einzustellen", berichtet die Bergisch Gladbacher SPD-Landtagsabgeordnete Helene Hammelrath."Mit der Einstellung der institutionellen Förderung entfällt für die Regionalstellen die Existenzgrundlage. Keiner der Träger - ob kommunal oder frei - wird in der Lage sein, diese Mittel abzufedern. Auch eine angekündigte Projektförderung wird weder ausreichen, die Finanzlücke zu schließen, noch kann sie eine verlässliche Grundlage für ein weiteres Engagement der Träger darstellen", so die SPD-Politikerin.
Noch vor einigen Wochen habe CDU-Minister Laschet im Frauenausschuss des Landtages verkündet, es werde auch im Jahre 2007 noch Regionalstellen "Frau und Beruf" geben - wenn auch in veränderter Zuständigkeit und reduzierter Zahl. Nun wolle die Landesregierung die Förderung der Regionalstellen zum 1. Januar 2007 endgültig einstellen.
"Zusammen mit der SPD-Kreistagsfraktion setze ich mich entschieden dafür ein, die Regionalstelle 'Frau und Beruf' im Rheinisch-Bergischen Kreis zu erhalten", so Hammelrath. Die Regionalstelle habe intensiv zur Steigerung der Frauenerwerbsquote und zur Chancengleichheit von Frauen in Ausbildung und Beruf im Kreis beigetragen.