Pressemitteilung:

  • 20. September 2007

Regierung Rüttgers stoppt notwendigen Umbau an Bergisch Gladbacher Krankenhaus

Schwarz-gelbe Landesregierung läßt Krankenhäuser im Regen stehen
Bergisch Gladbach (…) "Die schwarz-gelbe Landesregierung hat entgegen ihren vollmundigen Ankündigungen das laufende Krankenhausinvestitionsprogramm gestoppt. Nachdem CDU-Minister Laumann bereits in 2006 die Zuschüsse für den geplanten Ausbau am Bergisch Gladbacher Marien-Krankenhaus verweigerte, sollen auch in diesem Jahr keine Gelder für die 2.260.000 Euro teure Maßnahme aus Düsseldorf fließen", berichtete die SPD-Landtagsabgeordnete Helene Hammelrath.

Verhindert werde somit die Herstellung weiterer Intensivbetten für die Neurologie, die Verlegung der Endourologie sowie der Ausbau der Funktionsdiagnostik mit Endoskopie.
Obwohl Krankenhausgesellschaft, Bezirksregierung und Krankenkassen diesem Umbau eine hohe Priorität einräumten, lasse die Regierung Rüttgers das Krankenhaus und damit die Patientinnen und Patienten im Regen stehen.

Hammelrath: "Die Auswirkungen auf die gesamte Krankenhauslandschaft sind fatal, die landesweit wohnortnahe und gute Versorgung wird von der CDU-FDP-Koalition aufs Spiel gesetzt."

Die SPD-Landtagsfraktion habe die Landesregierung aufgefordert, umgehend das Investitionsprogramm für 2007 zu starten.