Meldung:
Bergisch Gladbach, Villa Zanders
Deutsch-Russische Gesellschaft feiert 35-jähriges Bestehen



Schröder studierte Russisch und begann 1974 als Dolmetscherin bei der sowjetischen Botschaft in Bonn. Im selben Jahr gründete sich die Deutsch-Russische Gesellschaft Rhein/Ruhr. Sie war von Anfang an dabei.
Viel Verständnis gab es angesichts des Kalten Krieges dafür nicht: "Wir waren damals Pioniere und wir wurden auch angefeindet", erinnert sich Schröder, die 1992 den Vorsitz des Regionalverbandes der Gesellschaft übernahm.
Mit ihrer Gesellschaft hat Schröder stets das friedliche Zusammenleben der Völker propagiert.Fünf Partnerstädte wurden in der Rhein-Ruhr-Region initiiert, auch die zwischen Bergisch Gladbach und Marijampole im heutigen Litauen. "Durch die Partnerstädte hat sich viel getan", sagt Schröder.
Russische Künstler hatte die Gesellschaft zur 35-Jahr-Feier am Donnerstagabend in die Villa Zanders geladen. Die jungen Malerinnen Anastasija Achnina und Julia Malinina aus der Nähe Moskaus, die in wenigen Tagen Bilder von Gladbacher Stadtansichten malten. Die Gladbacher Künstlerin Karin Kuthe stellte Malinina ihr Atelier zur Verfügung, dort konnte sie ihre Eindrücke sofort auf die Leinwand bringen. Julia Malinina schenkte zwei dieser Bilder der Deutsch-Russischen Gesellschaft, die nun aus dem Erlös Projekte im Jugend- und Kulturaustausch finanzieren kann.
Das Newa-Quartett aus Sankt Petersburg nahm das begeisterte Publikum mit auf "Eine Reise in die Welt der Klassik und Folklore".
Dr. Andrey Rumyantsev, Vizekonsul vom Generalkonsulat der Russischen Föderation, überbrachte ein Grußwort. Auch Helene Hammelrath, stellvertretende Bürgermeisterin von Bergisch Gladbach sprach ein Grußwort und freute sich mit Walborg Schröder über eine gelungene Feier.


