Pressemitteilung:
Kleine Anfrage von Helene Hammelrath zur Anschlussstelle Refrath
Weniger Staus auf der A4 durch sinnvolle Verkehrslenkung möglich
Rheinisch-Bergischer Kreis / Düsseldorf (…) Für eine sinnvollere Verkehrslenkung an der Autobahn A4 zwischen den Anschlussstellen Refrath und Köln-Merheim setzt sich die Landtagsabgeordnete Helene Hammelrath (SPD) ein. "Das bisherige Verkehrslenkungs-system trägt nicht ausreichend dazu bei, dass der Stau an dieser Strecke tatsächlich aufgelöst wird", kritisiert Hammelrath. Die Landtagsabgeordnete stellte diesbezüglich eine Kleine Anfrage im Landtag, in der sie die Landesregierung aufforderte, über die konkreten Kriterien der Verkehrslenkung in diesem Bereich Auskunft zu geben.
Hammelrath verwies in ihrer Kleine Anfrage auf die problematische Verkehrssituation an der A4. "An der Auffahrt Refrath regelt bisher ein Verkehrsleitsystem mit Kameras die Öffnung bzw. Schließung der dritten Autobahnspur. Besonders in Zeiten des Berufsverkehrs, aber vielfach auch noch nach 9 Uhr und in der Mittagszeit gibt es an dieser Stelle den Bedarf, die zweispurige Autobahn auf die dritte Spur zu erweitern, um zusätzliche Staus und zähfließenden Verkehr aufzulösen. Diesem Bedarf wird jedoch durch die bestehende Verkehrslenkung nicht entsprochen", stellt die Abgeordnete fest.
Mehrere Bürgerinnen und Bürger hatten Hammelrath auf die problematische Verkehrssituation an dieser Stelle angesprochen. "In der Regel erfolgt die Freigabe der dritten Spur bereits bei erkennbar stockendem Verkehr vor der Anschlussstelle Köln-Merheim", lautete die Antwort der Landesregierung auf Hammelraths Anfrage.
Mit dieser Antwort der Landesregierung gibt sich die SPD-Politikerin jedoch nicht zufrieden: "Der erhebliche Stau und die mehr geschlossene als offene Standspur an der Stelle widerlegen die Aussagen der Landesregierung", kritisiert Hammelrath. Das bestehende Verkehrsleitsystem müsse grundsätzlich überarbeitet werden. Die Regionale Verkehrsleitzentrale müsse diesbezüglich besser ausgestattet werden.