Pressemitteilung:
Hammelrath erneuert Kritik an Post wegen Filialschließungen
"Monopolunternehmen muss sich stärker nach den Bedürfnissen der Kunden richten!"
Rheinisch-Bergischer Kreis / Düsseldorf (...) Die SPD-Landtagsabgeordnete Helene Hammelrath erneuert ihre Kritik an der Deutschen Post wegen deren fortschreitender Filialschließungen. "Die Post ist verpflichtet, eine flächendeckende und angemessene Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen sicherzustellen", erinnert die Abgeordnete. "Diesem Auftrag kommt die Post allerdings nicht nach, wenn sie kurz vor Weihnachten - wenn jedermann Briefe und Päckchen verschicken möchte - eine große Postagentur in Odenthal schließt, ohne eine direkte Alternative für die Kunden vor Ort zur Verfügung zu stellen," so Hammelrath.Die Post habe zwar mitgeteilt, sie beabsichtige in Odenthal schnellstmöglich eine neue Partnerfiliale einzurichten. Die nachweislich unattraktiven Konditionen für kleine Postagenturbetreiber könnten einer schnellen Lösung allerdings entgegenstehen, befürchtet Hammelrath. Außerdem könne man davon ausgehen, dass die Post die Schließung der Filiale in Odenthal nicht von heute auf morgen beschlossen habe, so dass eine Alternative scheinbar wirklich schwer zu finden sei.
Das Monopolunternehmen Deutsche Post müsse sich stärker nach den Bedürfnissen der Kunden richten. Außerdem müsse von Seiten der Post darüber nachgedacht werden, den kleinen Agenturnehmern "etwas mehr vom Kuchen abzugeben", um das immer weiter fortlaufende
"Postagentursterben" vor Ort zu stoppen.
Die nächsten Filialschließungen stehen in Bergisch Gladbach-Moitzfeld mit Ablauf des 31. Dezember 2005 und in Burscheid-Hilgen am 31. März 2006 an. "Auch hier wird es nur schwer möglich sein, Alternativen für die Postkunden zu finden, wenn sich die Bedingungen für die Postagenturnehmer nicht verbessern," so Hammelrath