Pressemitteilung:

  • 24. August 2009

Beste Bildung von Anfang an

Alle Chancen für alle Kinder!

v.l.n.r.: Ingrid Hack MdL, Bürgermeister Klaus Orth, Helene Hammelrath MdL
Bergisch Gladbach (…) Zu einer offenen Mitgliederversammlung in prominenter Besetzung aus der Landespolitik hatte die SPD Bergisch Gladbach in das Bensberger Rathaus geladen.

Ingrid Hack, Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion NRW, berichtete über die Ergebnisse der Enquetekommission "Chancen für Kinder – Rahmenbedingungen und Steuerungsmöglichkeiten für ein optimales Betreuungs- und Bildungsangebot in Nordrhein-Westfalen", an denen sie als Mitglied mitwirkte. Ihre Fraktionskollegin im Landtag, Helene Hammelrath, zuständig für Bergisch Gladbach und Rösrath, moderierte die Veranstaltung.

Der umfangreiche Empfehlungskatalog der Kommission benennt insgesamt zwölf Handlungsfelder, welche die Politik und andere Akteure zu Reformen auffordern, um die Chancengleichheit der Kinder in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Unter anderem wird empfohlen, das Schulsystem zu überdenken und mehr für die Einrichtung von Ganztagsschulen zu tun.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Ingrid Hack legte in ihrem Vortag den Schwerpunkt auf die Frühe Bildung und erläuterte die Voraussetzungen für die Stärkung und öffentliche Unterstützung von Familien, für den quantitativen und qualitativen Ausbau der Bildungsplätze für Kinder im Alter bis zu sechs Jahren, und plädierte für schrittweise Verbesserungen der Ausbildung aller Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen.

"Unser Bildungsprogramm hat ein klares Ziel: Alle Chancen für alle Kinder von Anfang an! Das bedeutet, dass wir den frühkindlichen Bildungsbereich massiv fördern und ausbauen wollen. Das heißt aber, nicht nur Quantität, sondern auch Qualität: Jeder Betreuungsplatz muss ein guter Ort für frühe Bildung sein. Das nutzt allen Kindern. Vor allem denjenigen, die unter schwierigen sozialen Bedingungen ins Leben starten. Kein Kind darf mehr ausgegrenzt und in Schubladen gesteckt werden", so Helene Hammelrath.

"Nähmen wir Bildungsplätze für alle Kinder und Jugendlichen so wichtig wie wir zu Recht Arbeitsplätze vor Ort wichtig nehmen, wäre schon viel erreicht! Ein solches Denken würde öffentliches Handeln verändern!", forderte Ingrid Hack und schlug vor, mit einem "Kommunalen Kinderbericht" die Lage der Kinder und ihrer Familien laufend zu dokumentieren.