Pressemitteilung:

  • Bergisch Gladbach, 07. September 2009

"Dialog der Kulturen" lockt viele Bürgerinnen und Bürger in die Moschee in Bergisch Gladbach

Für ein gleichberechtigtes kulturelles Miteinander
Moschee in Bergisch Gladbach

Moschee in Bergisch Gladbach
Begrüßung der Teilnehmer durch Helene Hammelrath

Begrüßung der Teilnehmer durch Helene Hammelrath
Herr Aksu informiert über den Moscheebau

Herr Aksu informiert über den Bau der Moschee
Bergisch Gladbach (…) Über 150 Bürgerinnen und Bürger aus Bergisch Gladbach und Umgebung besuchten auf Einladung der Landtagsabgeordneten Helene Hammelrath (SPD) die Moschee in Bergisch Gladbach. Die SPD-Politikerin hatte die Besichtigung in der Veranstaltungsreihe "Dialog der Kulturen" auf vielfachen Wunsch hin organisiert.

Lokman Aksu, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der 70 Mitglieder zählenden islamischen Gemeinde Bergisch Gladbach, informierte die Besucher im Gebetsraum der Moschee über die Grundlagen des Islams. Auch berichtete er über die Integrationsangebote der Gemeinde und ihre Einrichtungen. Aus einer "Begegnungsstätte für Muslime" sei mit der Zeit eine "Begegnungsstätte für alle" geworden, so Aksu. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, zu diesem und anderen Themen, wie der Finanzierung der Räumlichkeiten, Fragen zu stellen. Im Anschluss erhielten die Gäste eine umfassende Führung durch die Moschee.

"Wir brauchen den 'Dialog der Kulturen'", erklärt Helene Hammelrath. "Unsere Gesellschaft steht heute vor der großen Herausforderung, mit ganz unterschiedlichen kulturellen und religiösen Identitäten konfrontiert zu sein. Ich habe den 'Dialog der Kulturen' ins Leben gerufen um Brücken zu bauen, Verständnis für einander zu schaffen und so zu einem gleichberechtigten kulturellen Miteinander zu gelangen. Dabei ist ein intensiver Austausch und gemeinsame Gespräche – wie bei unserem heutigen Besuch in der Moschee – wichtig. Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger zeigt, dass dies der richtige Weg ist. In Bergisch Gladbach leben Muslime und Christen, Menschen anderer Religionen und verschiedener Herkunft seit vielen Jahrzehnten friedlich und in guter Nachbarschaft zusammen. In dieser Tradition wollen wir fortfahren", so Hammelrath.