Sport- und Kulturverein Adler begrüßt Gäste aus Russland

Begrüßung bei Isover
Vom 9. bis 22. August beherbergte der SKV Adler eine Jugendgruppe aus Russland in Kürten zu einer Jugendbegegnung und einem Fachkräfteaustausch. Die Teilnehmer waren überwiegend aus der Stadt Omsk in der Russischen Föderation. Sie haben an der Rückbegegnung mit jungen Mitgliedern des SKV Adler und des JSDR-Jugend- und Studentenringes der Deutschen aus Russland teilgenommen. Die Besucher wurden von der Stiftung „Die Gute Hand" im Heilpädagogischen Kinderdorf Biesfeld sehr freundlich aufgenommen und versorgt.

"Rückkehr zur alten Blockadepolitik"

RHEIN-BERG. Die schwarz-grüne Koalitionsvereinbarung aus Düsseldorf bietet nicht nur Sprengstoff für die Gladbacher Pläne eines Autobahnzubringers über den Bahndamm - auch die Overather Ortsumgehung ist in Gefahr. Zwar gehört das Ausbauprojekt eigentlich in den Zuständigkeitsbereich des Bundes, doch "leiht" sich dieser im Rahmen der so genannten Auftragsverwaltung die Planungs- und Bauleitungskapazitäten des Landesbetriebs Straßen aus. Da will die kommende Minderheitsregierung den Stock in die Speichen schieben.

Planungsstopp für Bahndamm

Bergisch Gladbach. Zwei Absätze aus dem Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen in Düsseldorf sind es, die gestern in Bergisch Gladbach für heftige Diskussionen sorgten.

Einsatz für die Kitas

BERGISCH GLADBACH. Mit den Ideen des Reformpädagogen Friedrich Fröbel sowie entsprechender pädagogischer Betreuung beschäftigt sich eine Sonderausstellung im LVR-Industriemuseum unter dem Titel "Falten, Flechten, Prickeln - Papierarbeiten nach Friedrich Fröbel".

Landesfürsten zum Endspurt in Gladbach

Herzlicher Empfang für Kurt Beck
Fast schien es, als wäre Kurt Beck als Heilsbringer nach Gladbach gekommen. Der SPD-Ministerpräsident aus Rheinland-Pfalz hat alles das in seinem Bundesland verwirklicht, wofür die Genossen an Rhein und Ruhr kämpfen: ein Studium ohne Gebühren, beitragsfreie Kindergärten, ein Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab dem zweiten Lebensjahr.

Ein enger Draht zum Kunstort

SPD Mit der Villa Zanders ist Helene Hammelrath eng verbunden

VON GISELA SCHWARZ

Bergisch Gladbach. Entweder Sportplatz oder Gläbbischer Zochweg. Fast könnte man eine Wette darauf abschließen, dass dies die "Lieblingsorte" von Helene Hammelrath sind. Schließlich ist sie eng verbunden mit dem Fußball, vor allem dem 1. FC Köln, bei dessen Namensnennung sie strahlende Augen bekommt. Innig ist auch ihre Beziehung zum Karneval: 1999/ 2000 war sie Jungfrau in Gladbach. Aber nein, die Städtische Galerie Villa Zanders nennt Hammelrath als Favoriten in der Reihe der "Lieblingsorte". Die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Bürgermeisterin, die nun die zweite "Session" in Düsseldorf anstrebt, begeistert sich nicht nur für Politik, Fußball und Karneval, sondern auch für Zahlen (sie gründete 1992 die Bürgschaftsbank für Sozialwirtschaft) und Kultur. "Wichtig ist mir das Miteinander mit Menschen in den unterschiedlichsten Situationen - das ist doch das Salz in der Suppe des Lebens", sagt sie.

Im neuen Jahr Zeit für Begegnungen

Vereine und Organisationen sollen sich noch besser kennen lernen: Das war eines der Ziele, das die SPD bei ihrem Neujahrsempfang im Leichlinger Bürgerhaus erreichen wollte. Gern gesehene Gäste waren natürlich auch Politiker, darunter Landtagsabgeordnete Helene Hammelrath und Gerhard Zorn, Vorsitzender der SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Gesetz mit Wirkung zugunsten der Frauen

Selten hat ein Gesetz so viel Widerstand hervorgerufen wie das NRW Landesgleichstellungsgesetz (LGG). Von der "Auflösung der kommunalen Selbstverwaltung" war die Rede - und davon, dass die Entscheidungskompetenz von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern unzulässig eingeschränkt werde. Dabei führte das Land Nordrhein-Westfalen mit der Verabschiedung des LGG im November 1999 konsequent einen Weg fort, der bereits 1975 mit der Bestellung einer Gleichstellungsbeauftragten auf Landesebene - ab 1982 auch für die kommunale Ebene - begonnen hat. Was für ein Fazit ist nach zehn Jahren LGG zu ziehen?