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Mai 2010
"Das waren tolle fünf Jahre"
Rhein-Berg. Helene Hammelrath hat es nicht geschafft. Wie sich schon am Wahlabend andeutete, kann die Bensberger SPD-Politikerin diesmal nicht über die Reserveliste in den Landtag einziehen. Der Grund: Die SPD war zu erfolgreich. Das ist kein Witz. Anders als vor fünf Jahren holte die Partei diesmal wieder zahlreiche Direktmandate (knapp 60), was zur Folge hat, dass die Reserveliste höchstens bis Platz 10 greift. Hammelrath steht aber auf Platz 34. "Schade", sagte die Bankdirektorin, "das waren tolle fünf Jahre. Doch die Freude, dass Schwarz-Gelb abgewählt worden ist, überwiegt den Verlust des eigenen Mandats.""Alles Kappes, deine Elli"

Beck und Hammelrath werben für Politikwechsel in NRW

Landesfürsten zum Endspurt in Gladbach

Ein enger Draht zum Kunstort

VON GISELA SCHWARZ
Bergisch Gladbach. Entweder Sportplatz oder Gläbbischer Zochweg. Fast könnte man eine Wette darauf abschließen, dass dies die "Lieblingsorte" von Helene Hammelrath sind. Schließlich ist sie eng verbunden mit dem Fußball, vor allem dem 1. FC Köln, bei dessen Namensnennung sie strahlende Augen bekommt. Innig ist auch ihre Beziehung zum Karneval: 1999/ 2000 war sie Jungfrau in Gladbach. Aber nein, die Städtische Galerie Villa Zanders nennt Hammelrath als Favoriten in der Reihe der "Lieblingsorte". Die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Bürgermeisterin, die nun die zweite "Session" in Düsseldorf anstrebt, begeistert sich nicht nur für Politik, Fußball und Karneval, sondern auch für Zahlen (sie gründete 1992 die Bürgschaftsbank für Sozialwirtschaft) und Kultur. "Wichtig ist mir das Miteinander mit Menschen in den unterschiedlichsten Situationen - das ist doch das Salz in der Suppe des Lebens", sagt sie.



