Friedensdemo am Amboss

Odenthal - Wenn Karl-Josef Esser von der bevorstehenden Aktion „Schmieden für den Frieden“ erzählt, dann hat der Odenthaler Kunstschmied leuchtende Augen.

Am Samstag, 6. Mai, ist die Aktion von bei ihm von 10 Uhr bis 17 Uhr zu Gast. „Das ist eine ganz besondere Atmosphäre, wenn mehrere Schmiede gleichzeitig an einem Amboss arbeiten“, sagt der Kunstschmied, der den Friedensnagel Nummer 001 der Aktion besitzt.

Gegründet wurde „Schmieden für den Frieden“ 2005 von Alfred Bullermann als Zeichen für den Frieden 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Damals wurde bei Bullermann zu Hause ein ausrangierter Panzer zerlegt und daraus wurden die ersten Friedensnägel geschmiedet. Auch Bombensplitter wurden schon zu Friedensnägeln verarbeitet. „Schwerter zu Pflugscharen“, das Bibelzitat, das in den 80er-Jahren zum geflügelten Wort der friedensbewegten Menschen wurde, steht als Idee hinter der Aktion.

Helene Hammelrath empfängt Besuchergruppe der Stadtverwaltung

Die heimische Landtagsabgeordnete Helene Hammelrath erhielt in dieser Woche Besuch im Düsseldorfer Landtag. Eine Gruppe des Wahlbüros der Stadt Bergisch Gladbach, unter Leitung von Frank Bodengesser, wollte sich einen genaueren Blick in die politischen Abläufe verschaffen. Denn viele der jungen Wahlkampfhelfer des Wahlbüros, darunter junge Auszubildende der Stadt, werden in diesem Jahr zum ersten Mal eine Wahl unterstützen und dies mit der Landtagswahl im Mai und der Bundestagswahl im September gleich doppelt.

Grenzenloser Jubel der Sieger

Rhein-Berg. Der bergische Sport ist: erfolgreich, sympathisch, mitreißend. Die große Gala des Kreissportbunds zur Wahl des Sportlers, der Sportlerin und der Mannschaft des Jahres 2016 bot fast zwei Stunden beste Unterhaltung, mit gut aufgelegten Sportlern auf der Bühne, mit begeisternden Showdarbietungen und einem Moderator Wolf-Dieter Poschmann, der charmant und schlagfertig durch den Abend führte. Für Poschmann, bekannt aus dem „ZDF-Sportstudio“, war es die Sportlergala-Premiere.

Helene Hammelrath zu Besuch bei der TS 79 Bergisch Gladbach

Bergisch Gladbach. Anlässlich des Internationalen Tag des Sports besuchte die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Sportausschusses im Landtag, Helene Hammelrath (SPD) am Montag, 3. April 2017 die TS 79 Bergisch Gladbach. Dabei wurde sie begleitet vom ehemaligen Vorsitzenden des Stadtsportverbandes Bergisch Gladbach, Rainer Adolphs.

Zeitplan für REGIONALE steht: Kabinett beschließt Reihenfolge

Düsseldorf. Das Landeskabinett hat die zeitliche Abfolge der REGIONALEN beschlossen: Die Regionen, die in den Jahren 2022 und 2025 die REGIONALEN durchführen sollen, hatten sich zuvor mit dem Stadtentwicklungsministerium über die zeitliche Reihenfolge verständigt.

Das Bergische Rheinland mit dem Oberbergischen Kreis, Teilen des Rhein-Sieg-Kreises und dem Rheinisch-Bergischen Kreis und Südwestfalen mit den Kreisen Soest, Olpe, Siegen-Wittgenstein, dem Märkischen Kreis und dem Hochsauerlandkreis werden im Jahr 2025 die Ergebnisse ihrer REGIONALE-Aktivitäten präsentieren.

Anhebung der Steuerfreigrenze für Vereine entlastet das Ehrenamt

Düsseldorf. Die regierungstragenden Fraktionen werden im letzten Plenum in dieser Wahlperiode einen Antrag einbringen, der darauf hinwirkt, dass sich der Bund für eine Anhebung der Freigrenze für Vereine im Bereich des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs um 5.000 auf 40.000 Euro ausspricht. Dazu erklären Rainer Bischoff, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Josefine Paul, sportpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion:

Landesmutter lud zum Frühstück ein

Bergisch Gladbach. Der große Moment für Inge Lange ist um kurz nach 10 Uhr: Hannelore Kraft, die Landesvorsitzende der NRW-SPD und Ministerpräsidentin, nähert sich ihrem Tisch im Foyer des Bergischen Löwen. Händedruck, Glückwunsch, Zeit für ein paar Takte Smalltalk. Landtagskandidatinnen, SPD-Kreisvorstand und ein Tross von Kameraleuten umlagern die Seniorin.

Inge Lange ist seit 51 Jahren Mitglied der SPD, in Odenthal hat sie lange Jahre im Rat gewirkt. Dafür überreichte ihr die Landesvorsitzende Urkunde und Anstecknadel. "Sie können gerne klatschen", ruft Hannelore Kraft den Umstehenden zu.

Witzheldener zu Besuch im Landtag

Düsseldorf. Die letzten Monate der aktuellen Legislaturperiode wollte eine Gruppe von interessierten Witzheldener Bürgerinnen und Bürgern noch nutzen, „Ihre“ Landtagsabgeordnete, Helene Hammelrath, in Düsseldorf zu besuchen. Organisiert durch die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Witzhelden, Yvonne Göckemeyer, machte sich eine Gruppe von 20 Bürgerinnen und Bürgern auf den Weg in die Landeshauptstadt.

Krüger wächst und wächst

Bergisch Gladbach. Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) war vor drei Jahren schon einmal zu Besuch im Krüger-Werk im Gewerbegebiet Zinkhütte. Damals besichtigte er eine riesige Baustelle - am Donnerstag besichtigte er die fertige Rösterei und die anderen neuen Produktionsanlagen bei Krüger. "Das ist alles sehr beeindruckend", sagte der Minister. Schließlich könne er es beurteilen, da er sehr viele Unternehmen im ganzen Land besuche.

Rund 80 Millionen Euro hat die Krüger-Gruppe in den vergangenen Jahren in den Aufbau des Kaffeekapsel-Geschäft gesteckt. Und eine neue riesige Baustelle gibt es schon wieder. "Wir sind dabei, das Fundament für unser neue Produktionsanlagen zu bauen", sagte Marc Krüger, Geschäftsführer im Unternehmen und Sohn des Firmengründer Willibert Krüger. Was aber später auf dieses Fundament aufgebaut wird, daraus machte Marc Krüger noch ein Geheimnis: "Wenn alles so klappt, wird es etwas Großes."

Aus dem Fall Wendt die richtigen Konsequenzen ziehen

Düsseldorf. In der heutigen Sitzung des Innenausschusses wurde der Fall Wendt beraten.

Innenminister Ralf Jäger hat heute überzeugend dargelegt, dass es während seiner Amtszeit zu keinerlei Absprachen zwischen ihm und dem Funktionär der Deutsche Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, über dessen Besoldung, Arbeitszeit oder Freistellung gegeben hat, auch wenn die CDU das Gegenteil unterstellt. Auffallend ist die Zurückhaltung der FDP. Sie hat möglicherweise einen einfachen Grund: Die Versetzung und Beförderung Wendts geschah zur Amtszeit des damaligen NRW-Innenministers Ingo Wolf (FDP). Geradezu absurd ist der Vorwurf, Wendt sei gegenüber der SPD gefügig gemacht worden.